Die Gottesmutter hat uns gerufen

Das Telefon läutet – eine Frau ruft an, dass im Keller das Wasser steht und der Ofen nicht mehr heizt.
Da ich am Tag viel Arbeit hatte, sind meine Frau und ich erst am Abend zu ihr aufgebrochen um uns das Problem anzusehen.
Mit Freude hat sie uns empfangen und uns gesagt, dass im Keller kein Wasser mehr steht, dass alles in Ordnung ist und bedankte sich fürs Kommen.
Dann lud sie uns auf ein Getränk ein.

Wir setzten uns an den Tisch und sie bediente uns mit Saft. Das/Ein Gespräch begann. Sie beklagte sich, dass sie im Stress, nervös, jämmerlich und ohne Hoffnung für Irgendetwas auf dieser Welt sei. Vor sechs Jahren starb ihr Ehemann und sie blieb alleine mit zwei Kindern.
Wir rieten ihr einen Arzt aufzusuchen der ihr bestimmt helfen würde, und sie fragte welchen. Wir sagten ihr, dass wir den Besten kennen und das sind Jesus und Maria.
Ihre Antwort war „Das weiß ich, aber ich kann das nicht annehmen da ich eine zu große Sünderin bin“.
Wir nannten ihr ein Beispiel, dass Jesus nicht gekommen ist um die Gesunden zu heilen, sondern die Kranken an Seele und Leib.
Wir nannten ihr noch mehr Beispiele und schlugen vor, dass sie zu einer Lebensbeichte gehen solle, was sie auch annahm.
Die Wärme und Freude in unseren Herzen war groß. Am Ende dieser Begegnung verstanden wir, dass wir nicht wegen der Panne am Ofen gekommen waren  sondern dass uns die Gottesmutter zu diesem schönen, geistlichen Gespräch, welches diese Frau in diesem Moment so sehr brauchte, gerufen hatte.
Mit Tränen in den Augen hat sie uns hinausbegleitet und gebeten, dass wir uns bei ihr melden sobald wir eine Begegnung mit einem Priester für eine Lebensbeichte organisiert hätten.

Dank sei dir, dreimal wunderbare Mutter!

 

 

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